Prof. H- Helge Dorsch

Helge Dorsch ist in Penzberg /Bayern geboren. Er studierte an der Musikhochschule München Dirigieren, Klavier und Komposition. Außerdem absolvierte er Sommerkurse bei  Prof. Hans Swarowsky in Ossiach und Wien.

Seine Laufbahn begann mit 20 Jahren als Solorepetitor an der Bayerischen Staatsoper in München.

Kurz danach wurde er von den Salzburger Festspielen als Assistent von Riccardo Muti und Claudio Abbadoengagiert. 

Dem folgten Engagements bei den Bayreuther Festspielenals Assistent namhafter Dirigenten und bei den Bregenzer Festspielen, wo er 1990 zum Studienleiter ernannt wurde. Als Mitarbeiter von Valerij Gergiev wirkte er beim Baden-Baden-Festival mit. Gastspiele führten ihn in der Folge u.a. nach Hamburg, Berlin, Köln, Bonn, Essen, Dortmund, Mannheim, Ankara, Istanbul, Teheran, Reykjavik, Budapest, Bukarest, St. Petersburg, Moskau, Riga, Minsk, Prag, Lissabon, Barcelona, Rom (Teatro dell’Opera und RAI), Bologna, Venedig, Turin, Reggio nell’Emilia, Bologna, Palermo, Catania, Cagliari, Nizza, Bordeaux, Paris (Opéra Bastille und Opéra Garnier), sowie in die USA, Kanada, Südamerika, Zentralamerika, Südafrika, Japan, China, Korea, Australien und Neuseeland. Er arbeitete zusammen mit Sängern wie Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Hermann Prey, Brigitte Fassbaender, Eva Marton, Monserrat Caballé, René Kollo, José Carreras, Plácido Domingo, um nur einige zu nennen.  Bereits im Alter von 28 Jahren wurde er als Professor an die Staatl. Hochschule für Musik Detmold berufen. 2003 wurde er als Professor an die Staatl. Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf berufen. 1997/98 wurde er als Gastprofessor an die Musikhochschule München verpflichtet, dieselbe Hochschule, an der er studiert hatte. Zusätzliche Gastdozenturen und Lehraufträge führten ihn u.a. an die Staatl. Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar und an die Staatl. Hochschule für Musik "HannsEisler“ in Berlin, wo er seit 2006 bis heute unterrichtet. Regelmäßig wird er zu Meisterkursen nach Ankara eingeladen, und zwar sowohl an der Universität Ankara als auch an das Staatliche Konservatorium in Ankara. Weitere Meisterkurse führten ihn regelmäßig nach China.

In jüngster Zeit hat er auf sich aufmerksam gemacht mit Dirigaten in München (Die Lustigen Weiber von Windsor im neu eröffneten Prinzregententheater), in Moskau (Eröffnung der Konzertsaison 1998/99 mit dem Tschaikowsky-Radio-Symphonie-Orchester), in Budapest mit einem Doppel-Debut (Staatsoper und Erkel-Theater), ebenfalls mit einem Doppel-Debut in Shanghai (Shanghai Symphony Orchestra und Shanghai Opera House), außerdem mit Symphonie-und Neujahrskonzerten in China, die vom Fernsehen landesweit übertragen wurden und mit Konzerten und Opernproduktionen 
in New Jersey/USA. Darüber hinaus dirigierte er Neujahrskonzerte in Bonn,China und USA sowie Galakonzerte mit u.a. Lucia Aliberti, Katia Ricciarelli, Franco Bonisolli, und Sänger-Stars der Bayreuther Festspiele und der Wiener Staatsoper.

Von 1998-2003 war Helge Dorsch Chefdirigent der Loreley-Festspiele am Rhein. Er dirigierte im Rahmen dieses 1997 gegründeten Festivals und langjährigen größten Tournee-Theaters Deutschlands bisher mit großem Erfolg Fidelio (1997), Carmen (1998), Der Freischütz(1999), Die Zauberflöte (2000), Nabucco (2001). La Traviata (2002), Carmen (2003).

Von 2000-2002 war er außerdem Chefdirigent der Opera of New Jersey/USA. Seit 2004 ist Helge Dorsch Studienleiter und Dirigent bei den Tiroler Festspielen in Erl/Österreich. 2008 wurde er von den Bregenzer Festspielen zusätzlich für die Opernprodukton „Karl V“ von K. Krenek als Studienleiter verpflichtet. Darüber hinaus ist er 2008 von dem Opernstudio der Opéra Bastille (Atelier Lyrique) in Paris eingeladen worden, mehrere Konzerte sowie ein Opernkonzert für den Louvreund das Palais Garnier einzustudieren. Im Jahr 2008 gründete Prof. H. Helge Dorsch auch die Musikschule am Aalto-Theater in Essen (2010 europäische Kulturhauptstadt). Im selben Jahr ist er von der Niederländischen Staatsoper Amsterdam für die Produktion „Frau ohne Schatten“ von R. Strauss verpflichtet worden. Im Olympiajahr 2008 ist er als Dirigent für zwei Galakonzerte an dem neu erbauten National Grand Theatrein Peking engagiert worden, mit anschließendem Gastspiel in Hohhot/Mongolei. 2009 führten ihn Meisterkurse erneut nach China (Peking und Suzhou). Im selben Jahr ist er vom Bolschoi-Theater Moskau für die Einstudierung der ersten deutschen Opernproduktion dieses berühmten Opernhauses, Alban Bergs "Wozzeck", verpflichtet worden. 2010 hat er in St. Petersburg einen Meisterkurs an der"Akademie der jungen Sänger des Mariinskij-Theaters"absolviert. Im selben Jahr hat er an der Lettischen Staatsoper RigaMozarts "Don Giovanni" einstudiert, sowie an der dortigen Oper auch eine Masterclass für Opernsänger gegeben.

Im Sommer folgten die Einstudierungen von Wagners „Tannhäuser“ und „Meistersinger von Nürnberg“ bei den Tiroler Festspielen in Österreich, im Herbst Meisterkurse im Staatlichen Konservatorium von Taschkent.

Das Jahr 2012 begann mit Einstudierungen an der Metropolitan Opera New York. Es folgten wiederum Workshops an der Accademia di Montegral, in Ankara und ein Meisterkurs am Konservatorium von Mantua/Italien.

Wieder folgten die Tiroler Festspiele mit der Einstudierung „Lohengrin“, erneute Meisterkurse in Taschkent sowie Symphoniekonzerte in China, Polen, USA, Galakonzerte mit den „German Tenors“ in MünchenPotsdam, Dortmund, Leipzig, Stuttgart, Shanghai, Wien u.v. a., außerdem die Teilnahme bei der 1. Tiroler Winterfestspielen im neuerbauten Festspielhaus inErl/Tirol sowie ein Galakonzert auf der Loreley-Freilichtbühne mit Sängerstars der Arena von Verona.

 

Das Jahr 2013 begann mit einem Galakonzert in Bayreuth mit dem „German Tenor“ Johannes Groß anlässlich des 200-jährigen Geburtstags von Richard Wagner. Es folgte ein Meisterkurs für junge Opernsänger an derStaatlichen Musikakademie in Riga (Jazepls Vitols Latvian Academy of Music), sowie erneut Meisterkurse an der Accademia die Montegral in Lucca/Italien und am Konservatorium von Mantua/Italien sowieSymphoniekonzerte in den USA und China. Auch wurde er von der Lettischen Staatsoper Riga für die Einstudierung „Die Walküre“ eingeladen. Das Jahr 2014 begann mit Workshops und Meisterkursen in New York/USA, Mantua/Italien und es folgte wiederum eine Masterclass in Ankara, Konzerte in China, die Tiroler Sommerfestspiele (Wiederaufnahme „Ring des Nibelungen“), Meisterkurse in Rimini/Italien (Instituto Superiore di Studi Musicali G. Lettimi) sowie Meisterkurse und Konzerte in Buenos Aires/Argentinien (IUNA, Instituto Universitario Nacional de Arte), gefolgt von den Tiroler Winterfestspielen 2014/15.  Anfang 2015 erhielt Helge Dorsch ein Engagement an der Staatsoper Berlin für die Neuproduktion "Parsifal" als Mitarbeiter von Daniel Barenboim.
Darauf folgten Meisterkurse in Lucca/Italien (Accademia di Montegral) und Mantua/Italien (Konservatorium) sowie Galakonzerte mit den "Stars der Arena von Verona und den  Frankfurter Symphonikern in mehreren Städten Deutschlands. Außerdem wurde er von Daniel Barenboim für einen Meisterkurs an dem Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin eingeladen. Es folgte ein Meisterkurs am Instituto Superior de Arte im „Goldenen Saal“ des Teatro Colon in Buenos Aires/Argentinien. In das Jahr 2015 fielen auch das Engagements bei den Tiroler Sommerfestspielen für den "Ring des Nibelungen"  sowie für die darauf folgenden China-Tournee, bei der die Tiroler Festspiele erstmalig den gesamten „Ring“, die „Meistersinger“ und „Tristan und Isolde“ in Peking und Shanghai aufführten. Das Jahr 2016 begann mit Meisterkursen in der Opernakademie Schloss Henfenfeld gefolgt von einer China-Tournee mit Meisterkursen und Konzerten in 10 verschiedenen Städten, der ersten Tournee dieser Art in China. Im April kehrte er nach China zurück um das Eröffnungskonzert des neuen Opernhauses von Peking in der Century Hall zu dirigieren. Im Mai 2016 begann die von Helge Dorsch dirigierte Abschiedstournee des weltbekannten Tenors René Kollo, die durch zahlreiche Städte in Deutschland fürhrte. gefolgt von Galakonzerten „Italienische Nacht“ mit internationalen Sängerstars und den Frankfurter Symphonikern. Ins Jahr 2016 fällt auch die Gründung der Opern-und Konzertgesellschaft „Orpheus European Classics“, zu derenkünstlerischem Leiter und Chefdirigenten Helge Dorsch ernannt wurde. Die erste Aktivität von „Orpheus European Classics“ ist eine Deutschland-Tournee mit einer Neuproduktion von Mozarts „Die Zauberflöte“ und einem anschließenden Gastspiel in Italien. Es folgt eine Tournee mit den Geman Tenors, die ebenfalls durch mehrere Städte Deutschlands führt und ein weiterer Meisterkurs an dm Internationlaen Opernstudio der Staatsoper Berlin.

Helge Dorsch ist 2016 zusätzlich zum Musikdirektor und Chefdirigenten des neuen Opernhauses von Peking/China(Laiyin Opera House, Beijing/China) ernannt worden, welches in der Saison 2016/17 unter seiner Stabführung mit einerNeuproduktion von Verdis „La Traviata“ unter der Mitwirkung eines internationalem Sängerensembles seinen Einstand gibt.  Das Jahr 2017 begann mit Konzerten in Wien (Konzerthaus)  mit Startenor René Kollo im Rahmen seiner österreichischen Abschiedstournee. Helge Dorsch dirigierte dabei ein Ensemble der Wiener Philharmoniker. 

Darauf folgte ein Meisterkurs an der Universität für Musik und Kunst in Wien (dem ehemaligen Konservatorium) sowie Arbeitsproben für „Aida“ mit Plácido Domingo an der Wiener Staatsoper. Im Frühjahr 2017 gab Helge Dorsch Meisterkurse an der Eva-Lind-Musikakademie in Mösern/Seefeld/ Tirol/Österreich,dann am Conservatorio di Matova (Konservatorium von Mantua) und am Internationalem Opernstudio der Staatsoper Berlin, gefolgt von einem Galakonzert in derCentury Hall Peking/China. Das Jahr 2018 begann mit einer Fortsetzung der österreichischen Abschiedstournee des Startenors René Kollo mit Konzerten in Graz (Congress), Linz (Brucknerhaus) und in Salzburg (Mozarteum). Helge Dorsch dirigierte dabei wieder ein Ensemble der Wiener Philharmoniker. Darauf folgte ein erneuter Meisterkurs an der Privatuniversität für Musik und Kunst in Wien (dem ehemaligen Konservatorium) sowie in Berlin (Staatsoper unter den Linden), am Konservatorium von Mantua/Italien und in Buenos Aires, im Teatro Colón (Instituto Superior de Arte) und auch an der Universität der Künste (Universidad de las Artes sonoras)  Es folgen Galakonzerte (Italienische Nacht“) mit denFrankfurter Sinfonikern sowie Einstudierungen für die Tiroler Oster-Galaproduktion („Parsifal“) und den „Ring des Nibelungen“ bei den Sommerfestspielen und eine erneuteChina-Tournee. In dasselbe Jahr fällt auch eine Neuproduktion von Bizets „Carmen“ unter seiner Stabführung mit internationaler Starbesetzung an der New Opera of Peking/China.

Im Herbst 2018 ist er zusätzlich zu seiner Chefdirigenten-Position in Peking zum Chefdirigenten und Musikdirektor des Opera Festival Buenos Aires ernannt worden. Er gibt seinen Einstand im Dezember 2018 mit einer Produktion von Puccinis „Turandot“. Im Herbst 2018 gab Helge Dorsch mit der musikalischen Leitung des Galakonzerts „Die Mailänder Scala kommt nach Berlin“ auch sein Debut in der Berliner Philharmonie. In das Jahr 2019 fallen Konzerte und Galakonzerte "Italienische Nacht" mit den Frankfurter Symphonikern und den Rhein-Main-Philharmonikern und einem internationalen Staraufgebot an Opernsängern in mehreren Städten Deutschlands. Dazu kamen Galakonzerte mit dem Orchester der New Opera of Peking und dem Orchester des Opera Festivals Buenos Aires. Meisterkurse hielt Helge Dorsch in verschiedenen Städten Chinas, Buenos Aires (Universidad de las Artes sonoras) in Mantua (Konservatorium), Wien (Privatuniversität für Musik und Kunst) und in Berlin (Staatsoper unter den Lindan). Nach Berlin führte ihn auch eine erneute Einladung in die Berliner Philharmonie mit Den "German Tenors". Internationales Aufsehen erregte eine Neuproduktion von Puccinis "Tosca" im Rahmen des Opera Festival Buenos Aires sowie ein Galakonzert in der Usina del Arte, Buenos Aires mit der 1. Symphonie von Brahms und Ausschnitten von R. Wagners "Walküre" unter Mitwirkung von internationalen Sängerstars.

Das Jahr 2020 begann mit Neujahrskonzerten in mehreren Städten Chinas und einer Tournee in den USA sowie einem Meisterkurs in Tsingtao/China und einem erneuten Meisterkurs an dem Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper unter den Linden. Durch die weltweite Corona-Krise entfielen zahlreiche Gastspiele, u.a. eine Neuproduktion von Bizets "Carmen" in Buenos Aires"Aida" in Peking sowie das Dirigat des Abschlusskonzertes des 1. Internationalen José Carreras-Sängerwettbewerbs in Shenzhen/China. Im August wurde Helge Dorsch als einziger Dirigent weltweit für Online-Kurse und -Konzerte an die Singers' Academy der Metropolitan Opera New York eingeladen.

Als Liedbegleiter hat er u.a. mit Herrmann Prey, Luciano Pavarotti, José Carreras, Katia Ricciarelli, Gwyneth Jones, James King, Francisco Araiza, Edith Mathis, Karl Ridderbusch, Oskar Hillebrandt, Jan-Hendrik Rootering, Ortrun Wenkel, Kurt Moll u.v.a. mehr zusammengearbeitet. Als Pianist hat er auf sich aufmerksam gemacht mit  der CD-Einspielung „Liebestraum“Perlen der romantischen Klaviermusik. Als Komponist ist er hervorgetreten mit weltumspannender Liederzyklen wie dem „Mexikanische Liederbuch“ und dem „Brasilianischen-, Anatolischen-, Haitianischen-, und dem Grönländischem Liederbuch sowie mit den „Klavierstücken zur zerstörten Umwelt“, mit denen er sich zur Erhaltung u.a. des tropischen Regenwalds in Brasilien einsetzt. Sprachkenntnisse: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, russisch, türkisch, chinesisch Die internationale Presse lobt nicht nur Helge Dorschs detailgenaue, brillante Interpretationen, sondern auch sein enthusiastisches, temperamentvolles, ausdrucksstarkes Musizieren, welches den Partituren stets neuen Glanz und frischen Schwung verleiht.


Karin B. Friedli

Vor und während ihrer Ausbildung zur Theaterpädagogin (welche sie 2008 abschloss), führte Karin B. Friedli verschiedenste Theater Projekte mit den unterschiedlichsten TeilnehmerInnen durch. Sie ist zudem an mehreren Schulen und therapeutischen Einrichtungen als Theaterpädagogin tätig. Ihr grosses Interesse liegt in den alltäglichen Themen, welche sie mit den jeweiligen TeilnehmerInnen bearbeitet, um sie auf die Bühne zu bringen. Dabei sollen verschiedenste Ausdrucksmöglichkeiten über Musik, phyisches Theater, bis hin zum klassischen Theater oder gar Filmsequenzen, Platz haben.
Zusammen mit ihrer Theater – Firmenkollegin, schrieb sie zudem Kinderbücher für die Bühne um und entwickelte mit Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen ihre eigenen Theaterstücke. Unter dem Titel: „Saitentanz mit Pinguin“, führt sie zusammen mit ihrem Kollegen monatlich Workshops zur Theater- und Musikimprovisation in Bern durch.
2010 gründete Sie ihre eigene Theatercompany, welche seit 2012 unter dem Namen Theater Liedschatten geführt wird. Seit November 2013 sind sie mit ihrem neuen Stück: ‚Rauchzeichen – aus dem Burnout’ auf Tournee in der Schweiz.
Das Schloss Henfenfeld ist für eine Theaterfrau Inspiration pur und daher freut sich Karin B. Friedli sehr darauf, hier mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Workshops durchführen zu können.
Weitere Informationen über Karin B. Friedli findet man unter: www.kasiwir.ch



PRof. Arthur Janzen

Arthur Janzen wurde in Kanada geboren, wo er auch sein Musik- bzw. Gesangsstudium absolvierte (Winnipeg und Toronto). Durch ein Stipendium kam er zu Prof. Theo Lindenbaum (Gesang) und Prof. Günter Weißenborn (Liedgestaltung) an die Musikhochschule nach Detmold, wo er später einen Lehrauftrag erhielt. 1989 wurde er als Gesangsprofessor an die Hochschule für Musik in Köln berufen.
Arthur Janzen entfaltete eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Lied- u. Oratoriensänger, die ihn neben seinem Heimatland, in die USA, in viele Länder Europas und nach Israel führte. Verbunden damit waren Rundfunk-, Schallplatten- u. Fernsehaufnahmen.   
Viele Studenten von Arthur Janzen sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und singen an bedeutenden Opernhäusern Europas.
Zurzeit ist Arthur Janzen gerne mit Meisterkursen und Jurytätigkeiten im In- und Ausland unterwegs.



Prof. Klesie Kelly

Klesie Kelly wurde in Kentucky, USA, geboren und studierte bei Bettina Björgsten, HelmutKretschmar und Günter Weissenborn. Intensive Konzerttätigkeiten führten sie nach Europa, in die USA und nach Japan. Sie arbeitete mit bedeutenden Orchestern und Dirgenten wie Erich Leindorf, M. Atzmon, Bruno Maderna, H. Wakasuki zusammen.

Seit 1986 hat sie eine Professur für Gesang an der Musikhochschule in Köln. Meisterklassen gibt sie in Europa und Korea.



Oliver Klöter

An der Bayerischen Staatsoper München begann Oliver Klöter seine Laufbahn als Praktikant bei den Inspizienten, nachfolgend studierte er Musiktheaterregie und Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Er assistierte Regisseuren wie z.B. Robert Carsen, David Alden, Günter Krämer, Michael Hampe, u.a. an Bühnen, wie dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona, Teatro la Fenice in Venedig, Wiener Staatsoper, Salzburger Osterfestspielen, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Theater St. Gallen, Oper Köln etc.
Erste eigene Inszenierungen entstanden 1995 in Wien (Schönbergs „Pierrot Lunaire“). Als Regisseur arbeitet Oliver Klöter mittlerweile in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Zentral-Amerika und den USA.
Unter seinen Inszenierungen befinden sich Werke u.a. wie „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini) „The Turn of the Screw“(Britten), „La Molinara“(Paisiello), „Tosca“(Puccini), “Divertimento? – Farce für Ensemble (Kagel), „Idomeneo“ (Mozart/Strauss), „Fidelio“(Beethoven), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck/Strauss), „Die Zauberflöte“ (Mozart), „Carmen“ (Bizet), „The Io-Passion“ (Birtwistle),  „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Lortzing), „Don Giovanni“ (Mozart), „Così fan tutte“ (Mozart) etc.
Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht und Ariendarstellung“. Als Gastdozent unterrichtet er beim Saarburg International Music Festival, an der Jeunesses Musicales Weikersheim, am Conservatorium Maastricht (NL) und dem Vianden Festival (Luxemburg).
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Opernregisseur leitete er von September 2008 bis September 2009 als Geschäftsführer das FORUM TIBERIUS – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.V. in Dresden. Diese gemeinnützige Institution verschreibt sich der Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und veranstaltet sowohl regionale Künstlerförderung sowie internationale kulturpolitische Kongresse als auch große internationale Musikwettbewerbe.
Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht“. Als Gastdozent unterrichtet er an der Musikakademie Weikersheim und am Conservatorium Maastricht.



Prof. Yamina Maamar

Yamina Maamar ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und studierte als Mezzosopran bei Prof. Carol Richardson an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Sie begann ihre Bühnenlaufbahn mit Partien wie Cherubino, Dorabella und Orlofsky, bevor sie später ins dramatische Sopranfach wechselte. Neben ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeit sang sie an wichtigen deutschsprachigen Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper München, der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, dem Aalto - Theater Essen, den Theatern Dortmund, Braunschweig, Kaiserslautern, Linz, Bern, Darmstadt u.v.a. Ihr USA - Debüt gab sie im Jahr 2007 in der Avery - Fisher - Hall im Lincoln Center, New York City, als „Grete“ in Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“.

In den letzten Jahren debütierte sie mit vielen zentralen Partien ihres Fachs wie Isolde, Kaiserin (R. Strauss: Frau ohne Schatten), Lady Macbeth, Aida, Abigaille (Nabucco), Elisabetta (Don Carlo), Manon Lescaut, Adriana Lecouvreur, Marschallin (Rosenkavalier), Kundry, (Parsifal) Senta (Der fliegende Holländer), Salome und Fidelio - Leonore. 

Ab 2019 wird sie u.a. im kompletten „Ring des Nibelungen“ (R. Wagner) als „Brünnhilde“ in Passau, im Verdi-Requiem in Köln und Bonn sowie in der deutschen Erstaufführung von Anno Schreiers „Stadt der Blinden“ am Pfalztheater Kaiserslautern zu hören sein.

Wichtige Stationen im Konzertbereich waren das International Edinburgh Festival (Berlioz: Les nuits d’été, Wagner: Wesendonck-Lieder, de Falla: El amor brujo), das Seoul Arts Center (9. Sinfonie Beethoven), der Herkulessaal München (Querschnitt „Tristan und Isolde“), das „Verdi - Requiem“ mit Enoch zu Guttenberg, Konzerte im Großen Sendesaal des WDR Köln (u.a. Auszüge „Tannhäuser“), ein Liederabend im Apollosaal der Staatsoper Berlin und “Tove” in Schönbergs “Gurreliedern” im Berliner Dom.

Yamina Maamar ist Mitbegründerin und Leiterin der Internationalen Opernakademie IOA e.V., die jährlich einen großen Meisterkurs für Gesang sowie Konzerte veranstaltet, und ist nach langjähriger Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover nun Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Ferner ist sie gern gesehener Gast auf zahlreichen Meisterkursen im In- und Ausland, z. B. in China, Tunesien, Frankreich, bei der Internationalen Sängerakademie Torgau oder bei Sankt Goar International Music Festival and Academy. 

 

AUFNAHMEN:

Audio Gesamtaufnahme „Der ferne Klang“ (F. Schreker),

Grete/Greta,  (L. Botstein, American Symphony Orchestra)

CD Gesamtaufnahme „The voyage of Edgar Allen Poe“ (D. Argento),

Mrs. Poe (S. Beckedorf, Staatsorchester Braunschweig)

DVD Gesamtaufnahme „Ödipus der Tyrann“ (C. Orff),

 

Jokasta, bei WERGO 





ricardo tamura

Ricardo Tamura ist einer der prominentesten brasilianischen Opernsänger aller Zeiten. Er war der erste brasilianische Tenor, der jemals auf der Bühne der Metropolitan Opera auftrat, und der erste brasilianische Sänger, der sowohl an der MET als auch in der Arena di Verona auftrat.
Berühmt für seine stimmliche Stärke und Widerstandsfähigkeit, zusammen mit einer sehr schönen Stimme, solider Technik, sehr präzisen Charakterinterpretationen und einer enormen Vielseitigkeit seines Repertoires, hat er über 50 Opernrollen (über 30 Hauptrollen) in mehr als 700 Aufführungen auf der ganzen Welt aufgeführt.
Er arbeitete mit Dirigenten wie James Levine, Fabio Luisi, Marco Armiliato, Yannick Nezet-Séguin, Placido Domingo (und vielen anderen) und tritt regelmäßig in Europa, den USA, Brasilien und Asien (Japan und Taiwan) auf.
Cavaradossi ("Tosca") ist seine dritte Rolle, mit der er 2013 sein Debüt an der Metropolitan Opera gab.



Raymond Modesti

Raymond Modesti started doing small recitals at the age of ten as well as singing on professional stage productions for The Lyric Opera of Los Angeles under Nandor F. Domokos , Conductor. His first parts were among the boy-soprano part in La Boheme, Gianni Schicchi, Amahl and the Night Visitors, and many walk-on parts all which stimulated his desire for the stage later on.

In The States, he took voice lessons from the Italian-American Bass: Giorgio Tozzi at the The Juilliard School. Upon winning a bursary to further his studies in Europe he continued his studies with Ettore Campogalliani in Italy.

To identify himself better in the art of Lieder-singing, he also studied with Hans Hotter in Germany.

Raymond, then sang in theaters all over Germany , expanding his career to opera houses all over the world: Austria, Belgium ,The United States, South Africa,South America and Australia.

He has a varied repertoire that ranges from Don Basilio (Barber of Seville) to Zachariah (Nabucco) and Daland (Fliegende Hollaender), Sarastro (Magic Flute) to Don Medigua (El Capitan by J.P. Sousa) to Don Quichotte by J.Massenet.

His love for lied includes the German, Russian, American and French composers such as: Brahms, Schumann, R.Strauss, Tchaikovsky, Glinka, Rachmaninov, Aaron Copland, Ives, Berlioz, Ibert, Ropartz, G.Faure and Debussy. He also ventures into the lighter repertoire and his recitals frequently include songs from Italian-Neapolitan songs.

 

As Director of the International Belcanto Academy, Raymond shares his in-depth knowledge of the Bel Canto school to students all over the world. He also helps young singers bridge the gap, often left behind after they have completed their studies at the music conservatoires.

He is also instrumental in preparing young professionals in auditioning for agents and opera theaters. His yearly summer course includes audition training, given by a professional expert in this field. Updates on each course is given on his Academy site, under "upcoming events". Under archive, one can see previous master classes, radio interview, summer courses and opera productions. 

Being in demand internationally, he gives master classes in Germany, Norway,Sweden, Italy, Belgium, Greece, The Netherlands as well as in The States. 



Mark Garcia

Mark Garcia wird als einer der führenden Gesangslehrer im Musicaltheater in Deutschland anerkannt und respektiert. Der amerikanische Tenor wurde in Kalifornien geboren, wo er sein Gesangsstudium an der California State University in Fullerton mit dem Bachelor of Music abschloss. Später erhielt er ein Stipendium für die University of Southern California in Los Angeles, wo er für seinen Master of Music studierte. Während seiner Universitätszeit sang Mark Garcia an der Fullerton Civic Light Opera, an der Los Angeles Music Center Opera, an der Opera Pacific sowie mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem Los Angeles Chamber Orchestra. Er arbeitete in dieser Zeit zusammen mit so bekannten Dirigenten wie Carlo Maria Giulini, Helmut Rilling, John Mauceri und Plácido Domingo.

Sein erstes europäisches Opernengagement erhielt Mark Garcia 1992 am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Weitere Gastengagements führten ihn an die Frankfurter Kammeroper, an die Opera Denboraldia in Bilbao (Spanien), an die Hannoversche Hofkapelle auf Schloss Herrenhausen und an die Württembergische Staatsoper in Stuttgart. Zu seinen Opernrollen gehören unter anderem Don Ottavio in DON GIOVANNI, der Tanzmeister in ARIADNE AUF NAXOS, Wenzel in DIE VERKAUFTE BRAUT, Prunier in LA RONDINE, Guglielmo in VIVA LA MAMMA, Don Basilio und Don Curzio in LE NOZZE DI FIGARO sowie Baron Koloman Zsupán in GRÄFIN MARIZA. Im Musical verkörperte er unter anderem Jean Valjean in LES MISÉRABLES, Tony in WEST SIDE STORY, Sheldrake in SUNSET BOULEVARD, Sancho in MAN VON LA MANCHA sowie Von Unruh in Disney’s DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

Er sieht seine Aufgabe darin, junge Sängerinnen und Sänger mit einer hervorragenden Gesangstechnik in allen Stimmfächern und allen Gesangsstilen zu unterrichten und stützt sich dabei auf seine eigene Gesangsausbildung in der traditionell, klassischen Schule sowie Musical, Pop, Rock und „Belting“ Technik.

Seit 1999 ist Mark Garcia als Gesangspädagoge und Vocal Coach bei den Stuttgarter und Hamburger Stage Entertainment Musicalproduktionen MISS SAIGON, Disney’s DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, TANZ DER VAMPIRE, CATS, 42nd STREET, PHANTOM DER OPER, MAMMA MIA, ELISABETH, DIE 3 MUSKETIERE, Elton Johns AIDA, WE WILL ROCK YOU, Disney’s KÖNIG DER LÖWENund Disney’s TARZAN tätig. Zusätzlich zu seinem Privatunterricht in Stuttgart, Hamburg und Leipzig, hält Mark Garcia Meisterklassen und Workshops in Stimmtechnik und Gesangsstil sowie Liedinterpretation und Auditionvorbereitung ab.



Denette Whitter

Künstlerische Leitung der Opern und Konzertakademie
Korrepetition/Vocal Coaching

Im Alter von vier Jahren erhielt die gebürtige Texanerin Denette Whitter ihren ersten Klavierunterricht. Nach ihrem mit Auszeichnung abgeschlossenen Soloklavier- und Korrepetitionsstudium an der Boston University, wo sie auch als „Vocal Coach“ des Operninstitutes und als Phonetikdozentin wirkte, und einer Ausbildung am Bel Canto Institute der Metropolitan Opera, war sie drei Jahre lang musikalische Leiterin der Longwood Opera in Massachusetts. 1995 kam sie als Korrepetitorin an das Internationale Opernstudio des Opernhauses Zürich. Danach übte sie ihre Tätigkeit als Korrepetitorin am Stadttheater St. Gallen, beim Schweizer Kammerchor und als musikalische Leiterin der Neuen Opernschule Zürich aus. Von 2000-2002 war Denette Whitter Studienleiterin am Mainfranken Theater Würzburg. Zur Zeit hat sie einen Lehrauftrag für Vokal- Korrepetition an der Hochschule für Musik Nürnberg. Mit der Hochschule für Musik in Würzburg war sie viele Jahre als Dozentin verbunden. Mit dem internationalen Gesangswettbewerb Debut ist sie seit 2002 verbunden: im Jahr 2006 übernahm sie hier die künstlerische Leitung und ist seit 2010 Jury-Mitglied. Gewidmet hat sie sich mit besonderer Liebe der Liedkunst: zahlreiche Liederabende begleitete sie in der Schweiz, Deutschland, Italien und in den USA und hat Aufnahmen für den BR und DRS eingespielt. Sie ist die künstlerische Leiterin des Projektes Coach My Voice, einer innovativen Download-Shop für Sänger. In 2005 gründetet sie die Opernakademie auf Schloss Henfenfeld zur Förderung und Ausbildung junger Sänger. 2019 feiert Sie mit der Akademie 15 Jahre Meisterkurse und Fortbildungen, sowie über 450 Konzert und Theater Veranstaltungen.