Karin B. Friedli

Vor und während ihrer Ausbildung zur Theaterpädagogin (welche sie 2008 abschloss), führte Karin B. Friedli verschiedenste Theater Projekte mit den unterschiedlichsten TeilnehmerInnen durch. Sie ist zudem an mehreren Schulen und therapeutischen Einrichtungen als Theaterpädagogin tätig. Ihr grosses Interesse liegt in den alltäglichen Themen, welche sie mit den jeweiligen TeilnehmerInnen bearbeitet, um sie auf die Bühne zu bringen. Dabei sollen verschiedenste Ausdrucksmöglichkeiten über Musik, phyisches Theater, bis hin zum klassischen Theater oder gar Filmsequenzen, Platz haben.
Zusammen mit ihrer Theater – Firmenkollegin, schrieb sie zudem Kinderbücher für die Bühne um und entwickelte mit Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen ihre eigenen Theaterstücke. Unter dem Titel: „Saitentanz mit Pinguin“, führt sie zusammen mit ihrem Kollegen monatlich Workshops zur Theater- und Musikimprovisation in Bern durch.
2010 gründete Sie ihre eigene Theatercompany, welche seit 2012 unter dem Namen Theater Liedschatten geführt wird. Seit November 2013 sind sie mit ihrem neuen Stück: ‚Rauchzeichen – aus dem Burnout’ auf Tournee in der Schweiz.
Das Schloss Henfenfeld ist für eine Theaterfrau Inspiration pur und daher freut sich Karin B. Friedli sehr darauf, hier mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Workshops durchführen zu können.
Weitere Informationen über Karin B. Friedli findet man unter: www.kasiwir.ch



PRof. Arthur Janzen

Arthur Janzen wurde in Kanada geboren, wo er auch sein Musik- bzw. Gesangsstudium absolvierte (Winnipeg und Toronto). Durch ein Stipendium kam er zu Prof. Theo Lindenbaum (Gesang) und Prof. Günter Weißenborn (Liedgestaltung) an die Musikhochschule nach Detmold, wo er später einen Lehrauftrag erhielt. 1989 wurde er als Gesangsprofessor an die Hochschule für Musik in Köln berufen.
Arthur Janzen entfaltete eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Lied- u. Oratoriensänger, die ihn neben seinem Heimatland, in die USA, in viele Länder Europas und nach Israel führte. Verbunden damit waren Rundfunk-, Schallplatten- u. Fernsehaufnahmen.   
Viele Studenten von Arthur Janzen sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und singen an bedeutenden Opernhäusern Europas.
Zurzeit ist Arthur Janzen gerne mit Meisterkursen und Jurytätigkeiten im In- und Ausland unterwegs.



Prof. Klesie Kelly

Klesie Kelly wurde in Kentucky, USA, geboren und studierte bei Bettina Björgsten, HelmutKretschmar und Günter Weissenborn. Intensive Konzerttätigkeiten führten sie nach Europa, in die USA und nach Japan. Sie arbeitete mit bedeutenden Orchestern und Dirgenten wie Erich Leindorf, M. Atzmon, Bruno Maderna, H. Wakasuki zusammen.

Seit 1986 hat sie eine Professur für Gesang an der Musikhochschule in Köln. Meisterklassen gibt sie in Europa und Korea.



Oliver Klöter

An der Bayerischen Staatsoper München begann Oliver Klöter seine Laufbahn als Praktikant bei den Inspizienten, nachfolgend studierte er Musiktheaterregie und Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Er assistierte Regisseuren wie z.B. Robert Carsen, David Alden, Günter Krämer, Michael Hampe, u.a. an Bühnen, wie dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona, Teatro la Fenice in Venedig, Wiener Staatsoper, Salzburger Osterfestspielen, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Theater St. Gallen, Oper Köln etc.
Erste eigene Inszenierungen entstanden 1995 in Wien (Schönbergs „Pierrot Lunaire“). Als Regisseur arbeitet Oliver Klöter mittlerweile in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Zentral-Amerika und den USA.
Unter seinen Inszenierungen befinden sich Werke u.a. wie „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini) „The Turn of the Screw“(Britten), „La Molinara“(Paisiello), „Tosca“(Puccini), “Divertimento? – Farce für Ensemble (Kagel), „Idomeneo“ (Mozart/Strauss), „Fidelio“(Beethoven), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck/Strauss), „Die Zauberflöte“ (Mozart), „Carmen“ (Bizet), „The Io-Passion“ (Birtwistle),  „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Lortzing), „Don Giovanni“ (Mozart), „Così fan tutte“ (Mozart) etc.
Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht und Ariendarstellung“. Als Gastdozent unterrichtet er beim Saarburg International Music Festival, an der Jeunesses Musicales Weikersheim, am Conservatorium Maastricht (NL) und dem Vianden Festival (Luxemburg).
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Opernregisseur leitete er von September 2008 bis September 2009 als Geschäftsführer das FORUM TIBERIUS – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.V. in Dresden. Diese gemeinnützige Institution verschreibt sich der Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und veranstaltet sowohl regionale Künstlerförderung sowie internationale kulturpolitische Kongresse als auch große internationale Musikwettbewerbe.
Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht“. Als Gastdozent unterrichtet er an der Musikakademie Weikersheim und am Conservatorium Maastricht.



KS Dieter Schweikard

Kammersänger Dieter Schweikard ist ein deutscher Opernsänger (Stimmlage- seriöser Bass). Er sang über 50 Jahre an den wichtigsten Opernhäusern Europas und Asien, u.a. Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Deutsche Oper Berlin, Opernhäuser in Paris, Rom, Brüssel, Neapel, Hamburg, Lissabon.

Seine Laufbahn begann mit dem Studium am Wuppertaler Konservatorium. Mit 23 Jahren hatte er sein erstes fest Engagement am Staatstheater Saarbrücken. Es folgten weitere Verpflichtungen an verschiedenen Bühnen – unter anderem an der Staatsoper Hannover, der Dortmunder Oper, der Deutschen Oper am Rhein. Zwischen 1988 und 2008 war Schweikard festes Mitglied des Ensembles der Kölner Oper, wo er die meisten grossen Partien des Bass Repertoires verkörpert hat.
Zu dem grössten Teil seines Repertoires gehören Partien deutscher Komponisten, u.a. Richard Wagner und Richard Strauss. Ab 1981 sang der Bassist als Solist 12 Jahre lang bei den Bayreuther Festspielen.
Schweikard arbeitete mit bedeutenden Dirigenten und Regisseuren des 20. Jahrhunderts wie James Levine, Georg Solti, Giuseppe Sinopoli, Daniel Barenboim, Wolfgang Wagner, Willi Decker, Jean-Piere Ponnelle. Zu seinen Partnern auf der Bühne gehörten die berühmtesten Sänger und Sängerinnen der Welt- u.a. Edita Gruberova, Jose Carreras, Carlo Bergonzi, Siegfried Jerusalem, Karl Ridderbusch, Hans Sotin, Matti Salminen, Waltraut Meier, Franco Bonisolli, Piero Cappuccilli, Hildegard Behrens.
In den 1980er Jahren gründete und leitete Schweikard die Kammeroper in Herdecke und 1995 rief er die Kinderoper an der Kölner Oper ins Leben.

Parallel zur seinen Auftritten widmete er sich der Ausbildung junger Sänger als Dozent an der Musikhochschule Köln. (1994-2012)
Dieter Schweikard gibt weltweit Meisterkurse. Seine Schüler sind Gewinner und Preisträger Internationalen Gesangswettbewerben ( u.a. „Belvedere“ in Wien ). Viele seiner Schüler haben Engagements an führendes Opernhäusern der Welt. (u.a. Hamburg, Wien, Pekin, Seul, Barcelona)



Prof. Noelle Turner

Prof. Noelle Turner, geboren in Illinois, USA, unterrichtet seit 1991 an der Folkwang Universität der Künste, Essen, Gesang im Studiengang-Musical.
Prof. Turner studierte klassischen Gesang an Oberlin College Conservatory bei Prof. Richard Miller und an der Indiana University in Bloomington bei Prof. Eileen Farrel. Sie arbeitete mehrere Jahre mit Cornelius Reid (New York City) und Carol Forte (Toronto). Kurse in London bei Paul Farrington und Anne-Marie Speed in EVTS (Estill Voice Training Systems) ergänzte ihre pädagogische Ausbildung.
Nach einer Tätigkeit als Opern-und Konzertsängerin, widmete sich Frau Turner zunehmend der Stimmbildung. Sie begleitete die Entwicklung des Musicals im deutschsprachigen Raum seit Mitte der 80er Jahre. Unterricht am Musical-Studio-München und an der Stage School of Dance and Drama in Hamburg gehörte zu ihren Aufgabengebieten. Als Vocal-Coach betreute sie zahlreiche Musical-Produktionenen, wie Cats, Hamburg, Phantom der Oper, Hamburg, Starlight Express, Bochum, Joseph, Essen, Miami Nights, Düsseldorf und We Will Rock You, Köln.
Zu ihren Schülern zählen bekannte Namen wie Pia Douwes, Uwe Kröger, Andreas Bieber, Annika Bruhns, Randy Diamond, David Jakobs und Serkan Kaya.
Zahlreiche Meisterkurse, Seminare, Workshop, Vorträge und Jurorentätigkeiten im nationalen und Internationalen Raum gehören zu ihrem Aufgabenbereich.
Prof. Turner ist Mitglied der National Association of Teachers of Singing (NATS), USA, Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen (BDG), British Voice Association (BVA) und Verband für Popularmusikorientierte Gesangspädagogik (VPG). Sie ist auch Mitglied im Rotary Club-Essen und DLRG Velbert.
www.noelle-turner.de



Allison Oakes

Allison Oakes, geboren in Großbritannien, schloss zuerst ein Studium der Röntgendiagnostik ab, bevor sie begann, Gesang in Deutschland bei Frau Prof. Gudrun Fischer zu studieren. Das Gesangs-Studium beendete sie mit Diplom und Konzertexamen. Die Sopranistin nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil. Sie gewann unter anderem den 1. Preis, den Orchesterpreis und den Publikumspreis beim Internationalen Lauritz-Melchior Wagner Gesangs-Wettbewerb 2010 im dänischen Aalborg und während ihres Studiums den 1. Preis und einen Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Robert-Stolz 2005 in Hamburg. Direkt nach Ihrem Studium wurde Allison Oakes von 2006 bis 2009 als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Darmstadt engagiert. Dort sang sie u.a. mit den Dirigenten Stefan Blunier und Lukas Beikircher TOSCA, LEONORA (Il trovatore), MARGARITA (in der europäischen Premiere von Osvaldo Goljovs Stück Ainadamar), ELISABETTA (Don Carlos), MARIE (Die Verkaufte Braut) und GRÄFIN (Wiener Blut). Seit der Spielzeit 2009/2010 singt die in Berlin lebende Sopranistin freischaffend auf internationalen Bühnen. In zurückliegenden Engagements sang Allison Oakes MISS JESSEL (The Turn of the Screw) am Teatro La Fenice di Venezia (Dirigent Jeffrey Tate) und an der Oper Frankfurt ROSALINDE (Die Fledermaus) als Gast am Staatstheater Darmstadt (Dirigent Constantin Trinks) ELSA (Lohengrin) am Theater Regensburg, Theater Coburg und Theater Basel (Dirigent Axel Kober) MARIETTA (Die tote Stadt) am Theater Regensburg TOSCA am Theater Münster (Dirigent Fabrizio Ventura) MARSCHALLIN (Rosenkavalier) an das Tiroler Landestheater Innsbruck SENTA (Der fliegende Holländer) an den Wuppertaler Bühnen, der Boston Lyric Opera und dem Theater St. Gallen CHRYSOTHEMIS (Elektra) am Theater Regensburg und Staatstheater Nürnberg (Dirigent Marcus Bosch) MARIE (Wozzeck) an der Opéra de Dijon mit dem SWR Baden-Baden-Sinfonieorchester (Dirigent Enrico Pomarico) ISOLDE (Tristan und Isolde) an der Oper Dortmund (Dirigent Gabriel Feltz) SALOME am Staatstheater Oldenburg, Theater Münster, Konzert-Theater Bern (Dirigent Kevin John Edusei), Deutsche Oper Berlin (Dirigent Alain Altinoglu), Cape Town Opera (Dirigent Gerard Korsten), Staatsoper Hamburg (Dirigent Kent Nagano) In der aktuellen Bayreuther Ring-Inszenierung von Frank Castorf war sie 2013-2015 unter dem Dirigat von Maestro Kirill Petrenko mit GERHILDE in Die Walküre und GUTRUNE in Götterdämmerung und FREIA in Das Rheingold dabei. 2016 und 2017 singt sie dort weiterhin die Gutrune unter der Leitung von Maestro Marek Janowski. In der letzten Spielzeit debütierte Allison Oakes mit ISOLDE (Tristan und Isolde) am Theater Dortmund, sang SALOME an der Deutschen Oper Berlin, an der Cape Town Opera und der Staatsoper Hamburg. Kommende Projekte sind Isolde am Teatro Verdi di Trieste im Frühjahr 2017, Gutrune in Bayreuth im Sommer und in der Spielzeit 2017/18 Chrysothemis an der Deutschen Oper Berlin und an der Metropolitan Opera New York.
http://www.allisonoakes.info



James Woods

James Woods Theater-Laufbahn umfasst alle Erfahrungen eines darstellenden Künstlers (Opern-und Operettensänger, Musicaldarsteller, Schauspieler), sowie die eines Regisseurs, eines Choreographen und eines musikalischen Leiters. Er hat alle verschiedenen Betriebssysteme kennen gelernt. An den Städtischen Bühnen Osnabrück hat er als Spiel-Tenor für Oper, Operette und Musical angefangen. Nach zwei Spielzeiten wechselte er zum Staatstheater Nürnberg. Aufgrund seiner dortigen Erfolge wurde er für das Musical Cats an das Operettenhaus Hamburg verpflichtet, wo er über 300-mal die Rolle des Theaterkaters Gus en suite spielte. Nach dieser Erfahrung zog es ihn wieder zur Oper zurück und die Oper Bonn bot ihn einen Vertrag als Spiel- und Charakter-Tenor an. Dort hatte er die Gelegenheit, mit vielen Welt-Stars (z.B. mit Placido Domingo in Il Guarany von Gomez, Regie – Werner Herzog) auf der Bühne zu stehen. Ein weiterer Höhepunkt dieser Zeit war seine Zusammenarbeit mit Götz Friedrich, sowohl in Bonn als auch an der Deutschen Oper Berlin. Nach fünf Spielzeiten vermehrten sich seine Regieangebote, und er ändertet seine feste Bindung an dieses Haus in einen Gastvertrag. Seine Beziehung zur Oper Bonn hat zwei Intendantenwechsel überdauert und bestand bis 1999.
Die nächste Station seiner darstellerischen Laufbahn war die Neue Flora Hamburg, wo er 1997 bis 2001 fünf verschiedene Rollen in Das Phantom der Oper gespielt und gesungen habe. In dieser Zeit durchzog er einen Fachwechsel und ist jetzt im schweren Charaktertenorfach zuhause. Nach Undine an der Hamburger Kammeroper, Tosca, Nabucco, und Rigoletto beim Chiemgau International Opernfestspiel, Aegisth in Elektra an der Oper Kiel und Claudio in Das Liebesverbot von Wagner, sowie die zweite Hauptrolle und die musikalische Leitung von Konstantin Weckers neuestem Stück, Tjede Peckes in Cuxhaven, hat er zuletzt in Carlisle Floyds Oper „Susannah“ am Theater Hagen mitgewirkt.
Seine Regiebegabung entdeckte er bereits während seines Studiums, und in Nürnberg bekam er seine erste Chance, auf einer professionellen Bühne zu inszenieren. Sein erstes Stück Show-Liebe, eine 2-Personen Musicalrevue, welche ier auch geschrieben hat, wurde ein riesiger Publikumserfolg und wurde von der Nürnberger Abendzeitung mit dem "Stern des Jahres" ausgezeichnet. Nach zwei weiteren Hits in Hamburg (Die Rocky Horror Show) und in Nürnberg (Lullaby of Broadway) wurde er eingeladen, um im Lotte Lehmann Theatre Santa Barbara, California, Le nozze die Figaro, zu inszenieren. Dort lernte er Prof. Joachim Herz kennen und bekam von ihm eine Einladung, bei seiner Dresdener Produktion Die Liebe zu den drei Orangen zu assistieren. Es folgten Regiearbeiten in Austin, Texas, und Minneapolis,  Minnesota, wo er auch Gelegenheit hatte mit Professor H. Wesley Balk zu arbeiten. Von ihm hat er auch ein komplettes Ausbildungssystem für Sängerdarsteller, basierend auf den besonderen Erfordernissen des modernen Musiktheaters gelernt. Nicht bloß „abgewässerter“ Stanislawski, sondern gezieltes Training für Oper, Operette und Musical. In Zusammenhang mit seiner Improvisationsarbeit hatte er die Chance, mit Keith Johnstone, dem Erfinder des Theater Sports, zu arbeiten. Seine und Wesleys Lehren sind die Hauptsäulen seines Unterrichtes und seiner Regiearbeit.
Schon zu Studienzeiten begann er Gesang zu unterrichten. Unter der Leitung der renommierten Gesangspädagogin Elizabeth Mannion (Ihre bekannteste Schülerin ist Jessye Norman) hat er an der University of Texas at Austin Einzelgesangstunden und Klassenunterricht gegeben. Nach seinem professionellen Debüt hat er meine Weiterbildung fortgesetzt und mit solchen Kollegen wie Cesare Curzi und Arturo Sergi gearbeitet. Während seiner Zeit beim Phantom der Oper har er erfolgreich Lied-Interpretation, Repertoire, Gesang und Chor an mehrere Institutionen in Hamburg unterrichtet. Auch in leitender Position konnte er schon Erfolge verbuchen, als Mitbegründer der Austin Opera Company, als Leiter der Interpretationsabteilung und szenische/musikalische Leitung der Abschlussprojekte der Stage School of Music Dance and Drama, als Fachbereichsleiter für Gesang an der Stage Art Musical Schule und als künstlerischer Direktor von Ham´s Cabaret in Hamburg.
Während seiner Zeit an der Stage School Hamburg begann er Ensembles und Chöre einzustudieren, zuerst in dem von ihm gegründeten Opernworkshop, dann später als Chorleiter und Direktor für Interpretation und Ensemble-Arbeit. Zuletzt hat er für die Showcase 2008 alle Chöre und großen Ensembles, sowohl musikalisch als auch szenisch geleitet. Daraufhin wurde er für mehrere professionelle Produktionen als musikalischer Leiter verpflichtet, u. A. für die Michael Jackson Show Who´s Bad und für das Telekom Werbe – Event Chor ohne Grenzen (http://www.youtube.com/watch?v=ZxUmq2tOQ2Q) in Leipzig.
1991 hatte ergenug Angebote, um als Regisseur, Choreograph, musikalischer Leiter, Sänger und Pädagoge freiberuflich arbeiten zu könnte. Er hat überall in Deutschland und den USA gearbeitet und hat neben seiner professionellen Bühnenlaufbahn viel Erfahrung im pädagogischen Bereich. 2001 hatte er die Gelegenheit, an einem Workshop mit Jo Estill in London teilzunehmen. Diese Erfahrung hat seinen Unterricht entscheidend geprägt Weitere Workshops in London und Hamburg haben seine Erkenntnisse und Fähigkeiten, mit dem „Estill-Model“ zu arbeiten vertieft. Seitdem hat er erfolgreich zahlreiche Studenten in allen verschiedenen klassischen und populären Stilrichtungen unterrichtet. Seine Schüler arbeiten weltweit: an Opern- und Schauspielhäusern, in Musicalgroßproduktionen und in der Popmusik. Inzwischen ist er als Dozent für Szenische Darstellung im Profil Klassik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, als Stimmbildner an der Chorakademie Dortmund, als Dozent für Gesang an der Universität zu Köln und am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.



Thomas Heyer

Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein.
Zunächst studierte er an der Musikhochschule Köln Schulmusik, dann folgte ein Studium  in Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Arthur Janzen. Weitere Studien bei Judith Lindenbaum, KS Prof. Reinhard Leisenheimer und KS Kurt Moll.
Konzerttätigkeit in Europa, USA , Kanada und Afrika mit allen großen Oratorien. Daneben wirkte Heyer in diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und brachte zahlreiche zeitgenössische Werke zur Uraufführung.
Gastengagements an verschiedenen Opernhäusern mit Partien des lyrischen Tenorfachs.
Neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet Thomas Heyer sich leidenschaftlich dem Unterrichten: Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main und leitet Gesangskurse in Deutschland, Italien, Slowenien, Polen, Amerika und Kanada. Viele seiner Schüler sind an verschiedenen Opernhäusern in Europa engagiert, Preisträger in internationalen Wettbewerben und Dozenten an Universitäten und Hochschulen.



Yamina Maamar

Die Sopranistin Yamina Maamar sang neben ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeit an wichtigen deutschsprachigen Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper München, der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, dem Aalto - Theater Essen, den Theatern Dortmund, Weimar, Schwerin, Heidelberg, Hagen und Bremen, den Staatstheatern Kassel, Nürnberg, Wiesbaden, Braunschweig, Darmstadt und vielen anderen. Sie sang in den USA (s. u.), in Frankreich und Südkorea (Seoul), in den Niederlanden (Enschede), in England (Cambridge), Schottland (International Edinburgh Festival), Belgien (Zomeropera Alden Biesen) und der Schweiz (Bern). In den letzten Jahren debütierte sie mit vielen zentralen Partien ihres Fachs: u.a. Aida, Odabella, Lady Macbeth (Verdi), Adriana Lecouvreur, Kundry (Parsifal), Senta (Der fliegende Holländer), Marschallin (Rosenkavalier), Salome, Elisabeth (Don Carlos), Ariane (Ariane et Barbe-Bleue), Fidelio-Leonore, Wozzeck-Marie, Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk), Kaiserin (Frau ohne Schatten) und Manon Lescaut (Puccini). Insgesamt umfasst ihr gesungenes Repertoire mehr als 80 Partien.
In der Spielzeit 2017/18 singt Yamina Maamar die Partie der "Ursula" in Paul Hindemiths "Mathis der Maler" und "Abigaille" (Nabucco) am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie "Fidelio-Leonore" in Bremerhaven.
In der Saison 2016/17 hat sie nach "Odabella" (Attila, G. Verdi, Pfalztheater Kaiserslautern) zum zweiten Mal „Isolde“ mit Torsten Kerl und Gerhard Siegel als "Tristan" am MIR Gelsenkirchen interpretiert. Neben Beethovens 9. Sinfonie anlässlich des 200. Jahrestages Bezirkstag Pfalz war sie auch als „Lady Macbeth“ (G. Verdi) am Theater Hof zu hören.
Yamina Maamar gab ihr  USA-Debüt gab im Jahr 2007 in der Avery-Fisher-Hall im Lincoln Center, New York. Das war ihre erste Zusammenarbeit mit Leon Botstein und dem American Symphony Orchestra („Grete“ in „Der ferne Klang“ von F. Schreker). Im Jahr 2010 wurde sie nochmals eingeladen, dieselbe Partie im von Frank Gehry erbauten Sosnoff Theater Bard in den USA unter der Regie von Thaddeus Strassberger zu singen.
Wichtige Stationen im Konzertbereich waren das International Edinburgh Festival (u. a. Wagners „Wesendonk-Lieder“), eine Tournee durch England und die Niederlande  (Orchesterlieder, u.a. „Les nuits d‘été“ von Berlioz), das Seoul Arts Center (9. Sinfonie Beethoven), der Herkulessaal München („Isolde“ in Auszügen aus „Tristan und Isolde“), das „Verdi-Requiem“ mit Enoch zu Guttenberg im Dom zu Speyer, Konzerte im Großen Sendesaal des WDR in Köln (u. a. Ausschnitte „Tannhäuser-Elisabeth“), ein Liederabend im Apollosaal der Staatsoper Berlin und “Tove” in Schönbergs “Gurreliedern” in der Stadthalle Braunschweig und dem Berliner Dom. Yamina Maamar arbeitete mit Dirigenten wie Constantin Trinks, Cornelius Meister, John Eliot Gardiner, Stefan Blunier, Antony Hermus, Alexander Joel und Patrik Ringborg sowie mit Regisseuren wie Christine Mielitz, John Dew, Michael Schulz, Konstanze Lauterbach und Gabriele Rech zusammen.
Yamina Maamar ist Mitbegründerin der Internationalen Opernakademie IOA und hat einen Lehrauftrag im Fach Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover inne (HMTMH).
Die detaillierten Angaben mit allen wesentlichen Partien und an welchen Theatern sie gesungen wurden entnehmen Sie bitte der Repertoire-Tabelle.   

SPRACHEN:
deutsch, englisch, französisch, italienisch
AUFNAHMEN:
Audio Gesamtaufnahme „Der ferne Klang“ (F. Schreker),
Grete/Greta, bei Amazon als mp3 (American Symphony Orchestra)
CD Gesamtaufnahme „The voyage of Edgar Allen Poe“ (D. Argento),
Mrs. Poe, erscheint voraussichtlich 2016
DVD Gesamtaufnahme „Ödipus der Tyrann“ (C. Orff),
Jokasta, bei WERGO



Miguel Fragoso

Miguel Fragoso wurde 1967 als Sohn eines Buchdruckers in Mexiko Stadt geboren. Zuerst studierte er Grafigdesign, später wandte er sich der Kunst zu. Es folgten Studien der Bildenden Künste in Santa Barbara, CA, und in der ältesten Universität Lateinamerikas, Academia San Carlos, in Mexiko Stadt.
Seine künstlerische Tätigkeit erstreckt sich über Malerei, Mosaik, Skulpturen aus Holz und Ton bis hin zur Fotografie.
Die Arbeiten von Miguel Fragoso zeigen die südamerikanische - besonders die lateinamerikanische - Lebenslust, das DOlce Vita Mittelamerikas und die daraus resultierende Leichtigkeit des Seins.
Seine seelische und geistige Inspiration wird durch den naturverbundenen Kontakt zu den Ureinwohnern, gerade in seinen Gemälden, auf's vortrefflichste wiedergegeben. Sind es auf der einen Seite die Schamanen,die geistig inspirieren, auf der anderen Seite die natürlich und karge Einsamkeit der Wüsten, die alle Sinne erlebbar machen. Das Yin und Yang des Erlebens.
So erkennt man, nein spürt man, in seinen Bildern den Tod und das Leben, die Liebe und die Aggressivität, die Ruhe und die Stille, die allumfassende Energie des Lebens im Jetzt und das kommende im Später.
Es gibt ein einfaches aber treffendes Sprichwort von Edmond de Goncourt: "Niemand auf der Welt bekommt so viel dummes Zeug zu hören wie die Bilder in einem Museum."
Wir stellen hier aber nicht die Bilder eines Museums vor, sondern den Menschen davor, der mit dem Pinsel, der Leinwand und der Palette, derjenige aus dessen Geist und Seele diese in farbenfroher Blüte entspringenden Malereien, denjenigen berührt, der mit der Natur eins ist, der das Leben wie ein Spiel sieht und fühlt, der liebt und genießt; für diesen ist die Kunst von Miguel Fragoso erlebbar.
Seit 1993 stellt Miguel Fragoso in mehreren Ländern seine Kunst aus, genießen Sie sie!



Denette Whitter

Künstlerische Leitung der Opern und Konzertakademie
Korrepetition/Vocal Coaching

Im Alter von vier Jahren erhielt die gebürtige Texanerin Denette Whitter ihren ersten Klavierunterricht. Nach ihrem mit Auszeichnung abgeschlossenen Soloklavier- und Korrepetitionsstudium an der Boston University, wo sie auch als „Vocal Coach“ des Operninstitutes und als Phonetikdozentin wirkte, und einer Ausbildung am Bel Canto Institute der Metropolitan Opera, war sie drei Jahre lang musikalische Leiterin der Longwood Opera in Massachusetts. 1995 kam sie als Korrepetitorin an das Internationale Opernstudio des Opernhauses Zürich. Danach übte sie ihre Tätigkeit als Korrepetitorin am Stadttheater St. Gallen, beim Schweizer Kammerchor und als musikalische Leiterin der Neuen Opernschule Zürich aus. Von 2000-2002 war Denette Whitter Studienleiterin am Mainfranken Theater Würzburg. Zur Zeit hat sie einen Lehrauftrag für Vokal- Korrepetition an der Hochschule für Musik Nürnberg. Mit der Hochschule für Musik in Würzburg war sie viele Jahre als Dozentin verbunden. Mit dem internationalen Gesangswettbewerb Debut ist sie seit 2002 verbunden: im Jahr 2006 übernahm sie hier die künstlerische Leitung und ist seit 2010 Jury-Mitglied. Gewidmet hat sie sich mit besonderer Liebe der Liedkunst: zahlreiche Liederabende begleitete sie in der Schweiz, Deutschland, Italien und in den USA und hat Aufnahmen für den BR und DRS eingespielt. Sie ist die künstlerische Leiterin des Projektes Coach My Voice, einer innovativen Download-Shop für Sänger. In 2005 gründetet sie die Opernakademie auf Schloss Henfenfeld zur Förderung und Ausbildung junger Sänger. 2014 feierte Sie mit der Akademie 10 Jahre Meisterkurse und Fortbildungen, sowie über 250 Konzert und Theater Veranstaltungen.